Vorstand

Rechtsanwalt Dr. Erich EHN

Rechtsanwalt Dr. Erich EHN
Obmann

„Der Stephansdom ist nicht nur das Wahrzeichen Wiens, sondern auch ein Denkmal unserer Geschichte. Da die öffentliche Hand keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stellt, um ihn vor dem Verfall zu bewahren, ist es Aufgabe der Menschen dieses Landes, dem Steffl beizustehen. Damit beweisen sie nicht nur hohes Verantwortungsgefühl gegenüber einem geschichtlichen Symbol, sondern auch, dass freie Bürger nicht immer auf staatliche Initiativen angewiesen sind."

Mag. Anton FABER

Mag. Anton FABER,
Dompfarrer von St. Stephan

„Der Stephansdom ist seit Jahrhunderten ein geistiges und spirituelles Zentrum im Herzen Europas. Menschen aus der ganzen Welt kamen und kommen in die Stephanskirche mit ihren ganz unterschiedlichen Anliegen. Viele finden hier einen Ort um zu beten, gemeinsam zu feiern, das Gespräch mit einem Geistlichen zu suchen oder einfach nur, um für einen Moment innezuhalten und eine Kerze anzuzünden. Andere wiederum möchten nur dieses großartige Bauwerk bestaunen oder sich an der schönen Musik erfreuen. Ich durfte hier schon unzählige Kinder taufen sowie zur Erstkommunion und Firmung führen, Trauernde trösten und Menschen in schwierigen Situationen weiterhelfen. Daher bin ich sehr dankbar, dass ich an einem Ort arbeiten darf, wo man sich Gott und den Menschen ein Stück näher fühlt.“

Dr. Annemarie Fenzl

Dr. Annemarie Fenzl,
Schriftführerin

Leiterin Wiener Diözesanarchiv

„Lieber Stephansdom,

als Leiterin des Wiener Diözesanarchivs habe ich auf vielfältige Weise immer wieder erfahren können, wie sehr Du nicht nur mit der Geschichte der Kirche, sondern vor allem auch mit der Geschichte unserer Heimat Österreich verbunden bist, ein steinerner Zeuge der Liebe und der Kraft des Glaubens, der von Menschen, von unseren Vorfahren hier in dieser Stadt, in diesem Land, unbeirrt durch die Jahrhunderte getragen wurde, bis auf den heutigen Tag.

Und umso lauter und schnelllebiger die Zeiten werden, umso deutlicher sprichst Du zu uns, zu jenen, die noch hören können: In Deiner Schönheit und Wärme leuchtet etwas auf von jener heute so oft beschworenen, aber leider zumeist vermissten „Spiritualität" und lässt die Menschen ahnen, dass es jenseits von Geld und Macht noch etwas ganz anderes gibt, das zu suchen und zu finden sich lohnt. Du bist bei einer solchen Suche ein bewährter Helfer! Damit bist Du ein ganz besonderes „pastorales Instrument", dem man jede nur mögliche Aufmerksamkeit und Sorge schenken muss!“

Dr. Engelbert PETRASCH

Dr. Engelbert PETRASCH,
Notar

„Jeder, ob arm oder reich, kann und soll sein „Scherflein" dazu beitragen.

Deshalb war ich auch spontan bereit, mich in den Dienst der guten Sache zu stellen und insbesondere meine beruflichen Kenntnisse als Notar in Wien-Innere Stadt unentgeltlich einzubringen. Im Rahmen der Klientenberatung kann ich auf die Möglichkeit und den damit erreichbaren guten Zweck hinweisen, Schenkungen oder letztwillige Verfügungen zugunsten des Vereins „Unser Stephansdom“ zu machen, die der baulichen Erhaltung des Stephansdoms direkt und zur Gänze zukommen.

Jede noch so kleine Spende, jedes Vermächtnis und jede Erbschaft hilft.

Zur genaueren Information wurde eine Broschüre „Spenden Spiegel Österreich" herausgegeben, die alle Hilfswerke, Stiftungen und Vereine vorstellt, die Spendenmittel benötigen. Diese Broschüre liegt in vielen Notariats- und Rechtsanwaltskanzleien zur Einsicht auf.

Sollten Sie diesbezüglich nähere Information und Beratung wünschen, stehen Ihnen meine Kanzleimitarbeiter, die österreichischen Notariate und Rechtsanwaltskanzleien gerne zur Verfügung.

Helfen auch Sie mit, unseren „Steffl" als lebendiges, kulturelles und religiöses Wahrzeichen zu erhalten."

Prälat Univ.-Prof. Kan. Josef Weismayer

Prälat Univ.-Prof. Kan. Josef Weismayer,
Obmann Stv. - Kassier

Domkustos, Vertreter des Domkapitels

Schon während meines Theologiestudiums als Alumne des erzbischöflichen Priesterseminars begann eine Liebesbeziehung zum Dom. Die Priesterseminaristen waren jeden Sonntag eingeladen, das Hochamt mitzufeiern und am Nachmittag die Vesper zu singen. Ich dürfte auch viele Male die Feier der Vesper mit der Chororgel begleiten, die sich damals im Wiener Neustädter Schiff befand. Besonders ist mir natürlich die Domkirche ans Herz gewachsen, weil ich am 29. Juni 1959 hier von Kardinal König zum Priester geweiht wurde. Seither blieb ich St. Stephan immer verbunden, auch wenn sich in der Folge nicht so oft die Gelegenheit ergab, an gottesdienstlichen Feiern teilzunehmen.

Der Dom ist für mich in erster Linie ein spiritueller Ort, das Zentrum unserer Stadt und der Erzdiözese. Der Dom ist für mich auch ein Gesamtkunstwerk. Die verschiedenen Etappen seiner Geschichte mit ihren verschiedenen Baustilen sind für mich zu einer wunderbaren Einheit zusammengewachsen. Vor allem ist der Dom seit seinem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem wunderbaren Ort liturgischer Feiern geworden und zu einem Ort des Gebets. Ich freue mich, dass ich nun als Domkustos seit 1. Juni 2006 für den Dom Sorge tragen kann.

Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Zehetner

Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Zehetner,
Dombaumeister

„Ich bewundere den Stephansdom, ...

weil er, höchst kreativ mit tausenden Details durch Jahrhunderte erbaut, doch ein Ganzes ist.
weil sein Turm damals der höchste Turm der Welt war und dieser gleichzeitig so schön ist.
weil er das herausragende Geschichtsdokument Österreichs ist.
weil er sprechend die Inhalte des christlichen Glaubens vermitteln kann.
weil seine Architektur trotz der riesigen Dimensionen Geborgenheit und Harmonie vermittelt.
weil er physisch und geistig die Mitte von Wien ist.

Der Dom liegt mir am Herzen, weil in seinem Inneren Stimmungen möglich sind, die mein persönliches Lebensgefühl mit dem Unendlichen verschmelzen lassen.