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Wiener Linien spenden 10.000 Euro
Am Freitag, den 5. Juni 2009 überreichten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Wiener Linien Geschäftsführer Dipl. Ing. Günter Steinbauer gemeinsam den Erlös aus dem Ticketverkauf des "U-Bahn -Balls 2009" - in der Höhe von 10.000 Euro - an den Verein. Der Obmann des Vereins Dr. Christian Konrad zeigte sich sehr erfreut über diese große Unterstützung und nahm den Scheck dankend entgegen.
Die von den Wiener Linien gespendeten 10.000 Euro werden für die derzeit laufenden Restaurierungsarbeiten an der nördlichen Hälfte der Westfassade des Stephansdoms verwendet.

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v li nach re: Bgm. Häupl, Wiener Linien Direktor Günter Steinbauer,
DI Michael Pauser (GF Ö. Vereinigung f. Beton und Bautechnik),
Franz Siedl (Wiener Linien), Generalanwalt Dr. Christian Konrad
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Liebe Spenderfamilie
von St. Stephan,
wie in der letzten Ausgabe dieser
Zeitung von meiner Vorgängerin Maria-Luise Heindel bereits
angekündigt, wurde ich nun mit der verantwortungsvollen
Aufgabe betraut, das Generalsekretariat des Vereins „Unser
Stephansdom“ zu leiten – worüber ich mich
sehr freue.
Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen und mich Ihnen
in aller Kürze vorstellen. Ich war in den letzten zwölf
Jahren als Generalsekretärin für das Kuratorium
„Mariazell braucht Ihre Hilfe!“, das für
die umfassende Restaurierung der Basilika Mariazell ins Leben
gerufen worden war, tätig. Dieses Großprojekt konnte
rechtzeitig zum 850-Jahr-Jubiläum der Basilika im Jahr
2007 erfolgreich abgeschlossen werden. Ab sofort werde ich
all meine Erfahrung für den Stephansdom einbringen, um
gemeinsam mit meinem Team und mit aller Kraft dieses Jahrhundertprojekt
– die Restaurierung des Doms – weiter voranzutreiben.
Vielen Österreicherinnen und Österreichern liegt
der Stephansdom sicher sehr am Herzen. Auch für mich
als Wienerin hat der Dom – DAS Wahrzeichen Wiens –
eine ganz besondere Bedeutung.
Daher ist mir die Restaurierung dieses bedeutenden Kulturguts
– ein sehr zeit- und kostenintensives Vorhaben –
auch ein großes persönliches Anliegen.
Ich möchte Sie bitten, den Stephansdom auch weiterhin
zu unterstützen. Denn nur gemeinsam wird es möglich
sein, den Dom wieder in neuem, altem Glanz erstrahlen zu lassen.
Ich danke Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen einen
schönen Sommer.
Mit herzlichen Grüssen
Doris Feldbacher
Generalsekretärin
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UNSER STEPHANSDOM
SOLL WIEDER STRAHLEN
NEUER NAME, NEUES LOGO, NEUE ZIELE
Mit dem gleichen Elan, mit dem er
in 13 Jahren als Obmann der Aktion „Mariazell braucht
unsere Hilfe“ die Generalsanierung und Renovierung der
steirischen Wallfahrts-Basilika ermöglicht hat, geht
jetzt Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad die Restaurierung
des Stephansdoms an.
Schon die Änderung des bisherigen
Vereinsnamens „Rettet den Stephansdom“ auf das
optimistischere „Unser Stephansdom“ setzt einen
deutlichen, durch eine Modernisierung des Logos noch unterstrichenen,
Akzent.
Klage über Mängel ist nicht der Stil des Vereins-Obmannes
Dr. Konrad, vielmehr Werbung für wichtige Projekte und
Ziele.
Und der Stephansdom ist ihm ein
solches, als „sowohl ein besonderer Ort des Glaubens,
als auch ein Kulturdenkmal ersten Ranges und darüber
hinaus ein Symbol Europas“.
Dieses Juwel will Christian Konrad
schon äußerlich wieder zum Glänzen bringen.
Binnen zehn Jahren, so seine erste große Vorgabe für
den Verein, soll die gesamte Außenfassade des Domes
restauriert werden. Dafür sind Kosten von mindestens
20 Millionen Euro veranschlagt.

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Johann
Josef Böker
Der Wiener Stephansdom
Architektur als Sinnbild für das Haus
Österreich
Mit Fotografien von Peter Kodera
und originalen Baurissen aus dem Kupferstichkabinett der Akademie
der bildenden Künste Wien
Der Wiener Stephansdom ist wohl das wichtigste
identitätsstiftende Bauwerk Österreichs, und entsprechend
haben sich Generationen um die Entschlüsselung seiner
komplizierten Baugeschichte bemüht. Viele Fragen geben
freilich nach wie vor Rätsel auf. Johann Josef Böker
legt nun eine völlig neue Baugeschichte des Stephansdomes
vor, die von der bisher gültigen Chronologie in ganz
entscheidenden Punkten abweicht.
Soziopolitisch interessant ist, dass an
dem Bauwerk unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppierungen
– Landesfürst, Stiftsklerus und Bürgertum
– zusammenwirkten, um hier über alle politischen
Konflikte der Zeit hinweg an einer gemeinsamen Aufgabe zu
bauen. Die Reproduktion der auf den Stephansdom zu beziehenden
gotischen Baurisse und die fotografischen Aufnahmen von Peter
Kodera, die den Stephansdom in allen Formen seiner künstlerischen
Gestaltung zeigen, machen Bökers neuestes Werk zu einem
bibliophilen Gustostück.
Bestellungen:
Verein „Unser Stephansdom“
Tel. +43 1 513 76 48 oder
office@stephansdom.at |
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ca. 432 Seiten, zahlreiche Abbildungen 23 x 33 cm
Leinen mit Schutzumschlag, Verlag Anton Pustet
Preis € 98.–
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"Die
Pummerin" - die Stimme Österreichs
Jahrhunderte hindurch ließen in den
vier Türmen des Domes insgesamt 14 Glocken ihre Stimmen
erschallen. Die größte und ehrwürdigste unter
ihnen war die alte, nach Kaiser Joseph I., der sie in Auftrag
gab, benannte „Josephinische Glocke“. Sie wurde
1711 vom Wiener Glockengießer Johann Achammer aus über
200 erbeuteten türkischen Kanonen angefertigt. Wegen
ihres tiefen Klanges erhielt sie den Namen „Pummerin“.
Ihre Reliefs zeigten den Hl. Josef mit dem böhmischen
Wappen, die Madonna mit dem kaiserlichen Wappen und den Hl.
Leopold mit dem österreichischen Wappen.

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St.
Stephan - der lebende Dom
Der Stephansdom feiert im Jahr 2007 seinen 860. Geburtstag.
Viel wurde über ihn gesagt und geschrieben. Doch kaum
jemand weiß, dass dieser Sakralbau der vielleicht erstaunlichste
Naturraum Österreichs ist. Georg Riha und sein Filmteam
haben sich für die „Universum“ Dokumentation
„St. Stephan – Der lebende Dom“ auf eine
naturwissenschaftliche Expedition gemacht, die sie von den
Grundmauern des Doms bis zur Spitze des 136 Meter hohen Südturms
führte. Dabei stießen sie auf eine wunderbare Fauna
und Flora: Raubtiere, exotische Schmetterlinge, mikroskopisch
kleine Vielzeller, Moose, Flechten und sogar große Bäume...
Dieses außerordentliche, filmische Meisterwerk ist
nun auch auf DVD gegen eine Spende von € 21,00 erhältlich:
Im Büro des Vereines Unser Stephansdom, Stephansplatz
3/4/7, 1010 Wien, Tel. 01-513 76 48 oder in unserem Online-Shop.
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