| Aktuell startet
der Verein auf Konrads Vorschlag zwei Sonderprojekte im Rahmen
der Sanierungsarbeiten.In den nächsten vier Jahren wird die
Westfassade restauriert, deren linke Hälfte seit September
eingerüstet ist. Das zweite große Projekt dient nicht
nur der Restaurierung des Domes, sondern schafft dazu neue
Nutzungsmöglichkeiten und eine deutliche Verschönerung
des Domplatzes vor dem Erzbischöflichen Palais.Die Dombauhütte an der Nordflanke des
Domes soll entfernt und unter die Erde verlegt werden. Der
unterirdische Neubau soll zwei Stockwerke tief gebaut werden.
Er soll mit einem unterirdischen Gang zu den Katakomben und
zum geplanten neuen Dommuseum in den Kellern des Erzbischöflichen
Palais verbunden sei.In den Bau integriert wird auch der Dom-Shop,
durch den die jährlich rund 4 Millionen Besucher künftig
im Rahmen eines Leitsystems den Dom verlassen sollen.Mit dieser großen Baumaßnahme
wird der Dom auch an seiner Nordseite wieder freigestellt,
zusätzlich wird auch das Bischoftor wieder zugänglich.
Sichtbar wird damit auch wieder die Geheiminschrift „Hic
est sepultus de nobili stirpe Rudolphus fundator“ (Hier
liegt begraben Rudolf der Stifter, aus vornehmem Geschlecht).Für dieses Bauvorhaben sind Kosten
von rund 5 Millionen Euro budgetiert, die in Form eines PPP-Modells
(Kooperation von öffentlicher Hand und Privaten) finanziert
werden. Darüber hat Dr. Konrad mit den Verantwortlichen
von Bund und Land schon Gespräche mit sehr positiven
Signalen geführt. Zusätzlich sind zwei Drittel des
von privater Seite, also dem Verein „Unser Stephansdom“,
zu finanzierenden Anteils bereits von Großsponsoren
auf das Vereinskonto überwiesen worden.Dem Vereinsvorstand sowie der Mitgliederversammlung
und dann auch in einer Pressekonferenz kündigt Obmann
Dr. Konrad neue Aktivitäten rund um den Dom und für
den Verein an. Schon im Advent ermöglichte eine neue
Lichtinstallation eine außergewöhnliche Beleuchtung
des Domes, der damit im wahrsten Sinn des Wortes in völlig
neuem Licht zu erleben war.
Aus seinen Erfahrungen bei der Aktion für Mariazell nimmt
Christian Konrad zwei sehr erfolgreiche Veranstaltungen mit.So werden hunderte spendenfreudige Führungskräfte
künftig an einem Oktober-Samstag nicht durch das Mariazeller
Land sondern zugunsten des Stephansdoms durch den Wienerwald
oder in anderen Teilen des Wiener Umlandes wandern.Weiter geführt wird auch die Benefizmatinee
am 4. Adventsonntag, seit Jahren das wichtigste gesellschaftliche
Event in der Vorweihnachtszeit. Für 2008 haben die Wiener
Philharmoniker ein Ensemble zugesagt, das die Matinee im Redoutensaal
der Hofburg musikalisch gestalten wird.Darüber hinaus will Obmann Christian
Konrad mit dem Verein „Unser Stephansdom“ alle
Österreicher in einer landesweiten Kampagne dazu einladen,
bei der Renovierung des Domes mitzuhelfen. Denn, so Konrad:
„Die Erhaltung des Stephansdoms stellt eine noble Verpflichtung
für uns alle dar.“
Peter Rabl
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Bischofstor mit der Dombauhütte
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Dr. Christian Konrad |