Der Maria Pócs Altar
Auf den in der Südwestecke des Langhauses, unter dem
sogenannten Oexl-Baldachin befindlichen Altar wurde im Jahr
1945 das hochverehrte Gnadenbild, die Ikone von Maria Pócs,
vom Typ her eine "Wegweiserin", vom alten Hochaltar
übertragen, wo diese seit dem Jahr 1697 zur allgemeinen
Verehrung vom Kaiser persönlich aufgestellt worden war.
Nach seinem Herkunftsort Pocs in Ungarn benannt, und durch
ein Tränenwunder ausgezeichnet, erregte das Bild
die Aufmerksamkeit des Wiener Kaiserhofes und das umso mehr
in einer Zeit, da die Türkengefahr durch den Sieg des
Prinzen Eugen bei Zenta am 11. September 1697 endgültig
gebannt werden konnte, ein Ereignis, das der entscheidenden
Hilfe der Gottesmutter zugeschrieben wurde.
Wohl angeregt durch die Blume in der Hand des Jesuskindes
stiftete die Kaiserin Eleonore einen prunkvollen Rahmen, der
den Namen "Rosa Mystica" trägt und noch heute
im Domschatz verwahrt wird.
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Unter dem Maria Pocs Altar werden jährlich
alle Namen der Spender für
Rettet den Stephansdom eingemauert
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