Der Josefsaltar
Der 1699 errichtete Josefsaltar, ebenfalls Mathias Steinl
zugeschrieben, ist das Gegenstück zum Alten Frauenaltar.
Die besonders vom Karmeliterorden gepflegte Josefsmystik
fand in Wien erst im 17. Jahrhundert Eingang. Daraus entwickelte
sich alsbald eine Art Staatsmystik.
Galt die Gottesmutter als "Generalissima" der kaiserlichen
Heere, so wurde der hl. Josef als "Conservator pacis"
besonders verehrt. 1675 erwählte ihn Kaiser Leopold I.
zum Patron seiner Erblande.
Josef war auch der Schutzpatron gegen die Türken.
Die vier Evangelisten erinnern an den gotische Markusaltar
an dieser Stelle.
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Das Bild von Anton Schoonjans, um 1700, zeigt
eine seltene Darstellung des jugendlichen Josef
mit dem Jesuskind in seinen Armen
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